Leben auf einer Yacht?

 

Diesen Traum träumen sehr viele Menschen. Eines vorweg, je länger man wartet, umso teurer wird das Ganze.

Entschließt man sich mit 20 auf eine Yacht als Wohnraum umzusteigen, reicht oftmals ein bescheidenes Boot, um die Bedürfnisse zu decken. Es zählt die Freiheit, die Unabhängigkeit und das coole Lebensgefühl.

Mit 30 muss es schon etwas komfortabler sein. Die Yacht wird größer, die Ausstattung besser, kurz gesagt, alles wird ein wenig teurer.

Trifft der Seebär dann die Entscheidung erst mit 40, muss er schon mehr investieren, eventuell gibt es schon Kinder. Dann darf eine extra Kinderkabine nicht fehlen. Auch eine Waschmaschine muss dann an Bord verbaut sein.

Wer noch länger wartet, also mit 50 erst den Schritt auf ein Schiff wagt, sollte schon eine Menge Geld mitbringen. Mit den Jahren steigen auch die Ansprüche an die Unterkunft, das eigene Luxusempfinden steigt stark an. Zusätzlich kommt dann noch eine Spülmaschine hinzu, eventuell auch noch eine Badewanne. Das alles braucht Platz, und Platz kostet Geld, es wird also teurer, je länger mit dem Umzug auf eine Yacht gewartet wird.

Nicht von der Hand zu weisen ist auch die Location, in der man leben möchte. Die Kosten von Liegeplätzen werden immer an der Größe der Yacht festgemacht. In Deutschland ist alles erschwinglich, günstiger als im Süden Europas. Dabei ist es auch egal, ob die Yacht in Frankreich, Italien oder Spanien ihren Standort hat. Die Sonnengarantie schlägt sich dann auch auf die Liegeplatzgebühren nieder. Hier sollte bei der Planung genau überlegt werden, ob die Yacht als Wohnraum nur in den Sommermonaten genutzt wird oder ganzjährig bewohnt werden soll. Auf einigen Flüssen und Seen in Deutschland kann der Liegeplatz nicht über das ganze Jahr hindurch genutzt werden und muss in den Wintermonaten verlassen werden.

In Südeuropa stellt sich dieses Problem nicht, hier liegen die Yachten das ganze Jahr über im Wasser und können ganzjährig bewohnt werden.
Ein großer Vorteil bietet die Nachbarschaft. Sollte diese einmal nicht passen, sucht sich der Yachtbesitzer einfach einen neuen Nachbarn, sprich Liegeplatz oder Hafen.

Wer nicht mehr an eine Arbeit gebunden ist, kann die Yacht auch wie ein Wohnmobil nutzen. Jeden Tag oder jede Woche ein neuer Hafen oder Ankerliegeplatz. Man nimmt sein Leben mit auf die Reise, ein Nomadenleben der Luxusvariante, einfach himmlisch.